MPS 2022 in Luhmühlen

Auch wenn ich derzeit nicht dazu komme hier zu schreiben – es gibt einfach zu viel anderes, vor allem meinen neusten Roman an dem ich schreibe – war ich auf dem Mittelalterlich Phantasie Spectaculum und wollte ein paar Bilder hier lassen. Natürlich habe ich für jedes der Bilder die Erlaubnis der abgebildeten Personen sie auf meinem Blog zu zeigen.

Es war toll, nach so langer Pause mal wieder eintauchen zu können in diese unnachahmliche Atmosphäre aus Phantasie, Mittelalter und einfach Freiheit.

Das Rittertunier, die Stände, die Konzerte und einfach nur dasitzen, das Treiben um sich beobachten und all die Menschen, die mal sein können, wer und was sie sein wollen.

Und ich habe mal wieder viel zu viel Geld ausgegeben….

Bis nächstes Jahr.

Nexus Online Con 2.22

Am Wochenende ist eine Mail bei mir eingetroffen:

Der Nexus Online Con, von dem ich schon vor einem Jahr berichtet habe, wird wieder stattfinden. Am Samstag den 23.7.2022 um 12:45 geht es auf Discord los und endet am Sonntag um Mitternacht. Diesmal kann ich den gesamten con mitmachen, da es mitten in meine Ferien fällt und ich am Montag einfach ausschlafen kann.

Es gibt vier Blöcke die wunderbar meinem Schlafryhtmus entsprechen: Beginn ist auch am Sonntag um 12:45 Uhr.

Alle Blöcke haben schon einige Runde, vorwiegend im Bereich Mystik und Horror mit eher unkonventiollen Systemen und Szenarien, was genau mein Ding ist.

Noch habe ich mich nicht entschieden, was ich mache, das wird aber nicht mehr lange auf sich warten lassen. Ich habe endlich wieder Zeit und Ruhe mich eingehender mit dem bevorstehenden Con zu beschäftigen.

Auf jeden Fall werde ich mir vor Beginn des Cons meine Runden aussuchen und mich anmelden. Schon als der Sonnencon noch in Präsenz in Berlin stattfand, gehörte diese Möglichkeit zu einem der Pluspunkte der Veranstaltung.

Dann also bis Ende Juli auf Discord beim Nexus Online Con 2.22.

Bericht vom Nexus Online Con 1.22

Ich vermisse es ja wirklich nach Berlin zum Sonnencon zu fahren.

Ich vermisse nicht nur den Sonnencon, sondern auch einige Veranstaltungen in Hamburg und Norddeutschland (weil ich da nun mal wohne), aber an den Nexus-Cons hängt nun mal mein Herz. Immerhin krabbelte meine Tochter dort schon als Kleinkind durch die Burg.

Nun, es soll nicht sein, alles findet online statt, was sicher auch seine Vorteile hat. Ich brauche keine Fahrkarte nach Berlin und muss auch kein Hotelzimmer bezahlen.

Und es geht eben derzeit nicht anders.

Also habe ich mich am 12. Februar auf dem Discord-Server von Nexus e.V. eingeloggt um zumindest die Leute mal wieder zu hören und mit ihnen reden zu können. Rollenspiel geht ja glücklicherweise auch sehr gut online. Wir reden, wir würfeln und gerade Pläne kann man übers Netz ganz prima verbreiten.

Schon im Vorfeld habe ich mir zwei Runden ausgesucht, die wie für mich gemacht waren:

Zuersteinmal: Quick. Die Riesenratten aus dem Dungeon wehren sich.

Ich war ja schon immer der Meinung, dass Ratten im RPG nicht ausreichend gewürdigt werden. Ich mag Ratten, lebe mit Ratten zusammen und konnte nun im Namen der Ratten in einer klassischen Abenteurerkneipe aufräumen und aufzeigen, dass es nicht angesagt ist, Riesenratten zum Vergnügen zu töten.

Das Abenteuer war als regelfreies Erzählspiel aufgebaut, was ja schon eine gewisse Erfahrung auf Seiten der Spielleitung braucht und von den Spieler:innen die Bereitschaft Spielleitungsentscheidungen zu akzeptieren, auch wenn es gerade für den eigenen Charakter nicht so gut läuft.

In diesem Fall hat das wunderbar geklappt. Die Ratten konnten sich austoben und wir haben ein episches Abenteuer erzählt.

Am Nachmittag dann konnte ich endlich mal wieder Cyberpunk spielen. Vor Jahren hatte ich eine wunderbare Runde, aber leider hat der Spielleiter irgendwann aufgehört und seit dem scheint niemand mehr Cyberpunk zu leiten.

Nun, als ich denn sah, dass eine Runde mit meinem erklärten Lieblingssystem angeboten wurde (Es muss schon Cyberpunk sein, Shadowrun ist einfach kein Punk), habe ich natürlich sofort zugegriffen.

Auch hier war es deutlich anders, als die Cyberpunkrunden, die ich bis dahin kannte.

Niemand heuerte uns an, wir waren da eher das Ziel, und es ging darum uns zu verteidigen. Genauer gesagt unser Haus davor zu verteidigen, dass es sich ein Konzern unter den Nagel riss.

Wie üblich gab es da ein paar Kniffe und Tricks des Konzerns, aber gegen ausreichend Barrikaden und die Feuerkraft eines Solos kamen sie dann doch nicht an.

Fast schon untypisch für Cyberpunk waren wir am Ende Sieger:innen auf ganzer Linie.

Am Sonntag hatte ich dann meine eigene RPG-Runde zuhause in meinem Wohnzimmer, weshalb der Con für mich nur einen Tag dauerte.

Einen sehr schönen und lohnenden Rollenspiel-Tag. Ich bin beim nächsten Con sicher wieder dabei, ob in Präsenz oder online.

Nexus online Con 1.22.

Rollenspieler:innen sind hartnäckig. Wir wollen Geschichten spinnen, Rätsel lösen, Abenteuer bestehen …. und wenn man uns nicht persönlich zusammenkommen lässt, gehen wir eben online.

Wir sind doch eh Nerds, also treffen wir uns nicht mehr in düsteren Kellerzimmern zu Chips, Schokolade und Cola, sondern auf Discord. Das Zimmer bekommen wir auch so dunkel, den ungesunden Naschkram kann sich jede:r selbst hinstellen, und dann kann es losgehen.

So laufen auch die Cons vom Nexus e.V. in Berlin mittlerweile. Es wird auf Discord eingeladen, was den Vorteil hat, dass ich nicht nach Berlin fahren muss. Finanziell ist das sicher ein klarer Pluspunkt – Fahrt nach und Unterkunft in Berlin kosten schon ein wenig, gerade wenn man mit über 50 nicht mehr bei Freunden auf der Couch übernachten mag, sondern ein Hotelzimmer präferiert. Ich schlafe auch gerne im heimischen Bett.

Andererseits bin ich immer wirklich gerne nach Berlin gefahren und habe dort die Leute persönlich getroffen.

Nun, es geht aktuell nun mal nicht, und so freue ich mich zumindest darauf virtuell nach Berlin zu reisen. Am 12.2.2022 um 12:45 Uhr beginnt der Nexus online Con 1.22.

Sie haben die bewährte Blockstruktur – aufgestockt auf 4 Blogs, so dass der Con bis Sonntag Abend um Mitternacht geht. Die ersten Spielrhttps://www.nexusonlinecon.de/spielrunden.phpunden werden schon online angekündigt, und ich werde mir demnächst auch welche aussuchen.

Auch wenn ich nun seit zwei Jahren so einiges schmerzlich vermisse, und sehr hoffe, dass all die Cons wieder einfach in Präsenz stattfinden, freue ich mich auf den 12. Februar und darauf die Leute vom Nexus e.V. in Berlin mal wieder zu sprechen und mit ihnen Abenteuer zu bestehen.

BuchBerlin 2021

Endlich wieder Buchmessen.

Es ist Herbst 2021 und in Berlin ist Buchmesse: Die BuchBerlin. Diesmal als Besucherin freue ich mich schon seit Tagen darauf nach Berlin zu fahren und dort wieder in Büchern zu stöbern. Mit von der Partie ist meine fast erwachsene Tochter, die allerdings mit einem klaren Ziel nach Berlin fährt: Gay soll es bitte sein, und zwar mit Frauen. Sie hofft zumindest auf ein paar Bücher zu dem Thema.

Nun, Anfang November kann man Karten kaufen. Da ich nicht sicher bin, wie viele Karten es geben wird, ob wir auch welche bekommen und ob das Ganze, angesichts der allgemeinen Situation, nicht abgesagt wird, besorge ich mir erst einmal die Karten für die BuchBerlin, und dann die Fahrkarte für den ICE nach Berlin.

Es gibt den Sparpreis und den Supersparpreis. Ein wesentlicher Unterschied besteht darin, dass man den Sparpreis stornieren kann. Angesichts der aktuellen Situation, halte ich mir die Möglichkeit offen zu stornieren, und zahle dafür ein paar Euro mehr.

Nun ist alles vorbereitet: An meiner Pinnwand hängt die Fahrkarte für meine Tochter und mich und die Tickets – eines zum vollen Preis, das andere ermäßigt.

Dann kommt der Donnerstag vor dem großen Tag.

Meine Tochter ist Schülerin, und die Corona-Tests in der Schule haben eine recht hohe Falsch-Positiv-Rate. Und so wird meine Tochter mit positivem Schnelltest nach Hause geschickt.

Hausärztin ist – seit Tagen – nicht erreichbar, ebenso andere Hausarztpraxen, aber es gibt ja die Testzentren. Kostenpunkt 60 Euro.

Ähm, das sehen wir eigentlich nicht ein. Müssen wir auch nicht. Tochter hat ja einen Beleg von der Schule, und damit bekommt sie den Text kostenlos. Sie bekommt auch gleich einen Termin. Nun muss das Testergebnis noch rechtzeitig kommen.

Es ist ja Donnerstag, das kann klappen.

Tut es auch. Am Freitag kommt das Ergebnis, negativ, und meine Tochter hat nun auch das negative Testergebnis, um das auf der Seite der Buchmesse gebeten wird.

Ich selbst mache auch noch einen Test, der ebenfalls negativ ausfällt und so können wir geimpft und getestet nach Berlin aufbrechen.

Unsere Bahn fährt am Samstag um 8 Uhr los, was ein guter Grund ist am Abend wirklich alles gepackt zu haben – und meine Tochter nicht davon abhält zur langen Nacht der Mathematik in die Schule zu entschwinden. Mit negativem PCR-Test ist das ja alles möglich.

Als sie dann um Mitternacht nach Hause kommt, werden noch Sachen gepackt.

Wir brauchen für die Reise ihren Schülerausweis. Ne, so was hat sie nicht. Aber da gibt es so eine Bestätigung von der Schule, dass sie dort Schülerin ist, die wir für ihre Monatskarte vom HVV brauchten. Die ist eingescannt und das Dokument ruht sicher im Computer. Ja, da ruht es gut.

Während ich die nächsten Punkte auf der Liste durchgehe, sucht mein Mann das Dokument, das bestätigt, dass meine Tochter Schülerin ist. So selbstverständlich ist das mit 17 nicht.

Ihre Bahncard brauchen wir noch. Die Reise ist für zwei Personen mit Bahncard gebucht.

Die Bahncard ist schnell gefunden, und seit drei Monaten abgelaufen.

Wie kann das sein? Ich war mir so sicher, dass sie eine hat, die bis zur Volljährigkeit gültig ist.

Ja, die haben wir auch, nur etwas tiefer vergraben.

Katastrophe 2 also überstanden.

Nun fehlt noch das Dokument, dass belegt, dass sie die Ermäßigung zurecht erhalten hat.

Mein Mann sitzt entspannt vorm Fernseher, Tochter sucht die wirklich wichtigen Dinge für die Fahrt zusammen (Tablett und Smartphone), beide schauen mich nur irritiert an.

„Die Bestätigung habe ich euch längst aufs Handy geschickt.“ Meint mein Mann lapidar, als ich ihn fragend ansehe.

Ah, ok, dann kann es morgen ja losgehen.

Am nächsten Morgen geht alles reibungslos. Es geht nach Berlin, zur Buchmesse.

Die Bahn ist pünktlich und auch in Berlin erreichen wir zur vorgesehenen Zeit den Treptower Park und wenige Minuten später die Berlin Arena, belegt mit verschiedensten Buchständen.

Sehr viele Kleinverlage und Selbstverlage, viel Fantasie, genau meine Welt.

Es gibt einen Eingang für onlinebuchungen, also uns, ohne jede Schlange.

Auch ohne Lucaapp können wir einchecken und dann sind wir drin.

Das Erste was meiner Tochter – und damit auch mir – auffällt sind Regenbogenfarben und das Wort „gay“ an einer Wand. Queere Fantasy ist im kommen und wird mehr. Mein Kind ist glücklich und ich mit ihr. Gleich am ersten Stand mit Regenbogen können wir sogar Regenbogenmasken erwerben.

Es gibt allerdings noch mehr. So viel mehr an Büchern.

Ach ja, meine Tochter und Bücher.

Vor der Fahrt habe ich meinem Kind noch ganz klar und konsequent erklärt, dass ich sie ja schon zur Buchmesse einlade, und sie sich die Bücher dort selbst kaufen soll. „Ja“, sagte sie, „klar, was denn sonst.“

Also, ein Buch hat sie sich dann auch selbst gekauft. Dann hatte sie kein Geld mehr dabei, dafür noch ihre großen Tochteraugen.

Ich habe beschlossen, dass es sehr konsequent von mir ist, sie das erste Buch selbst kaufen zu lassen und wir uns doch ansonsten Kinder wünschen, die Bücher lesen.

Außerdem bereut man doch am Ende seines Lebens, nicht die Dinge, die man getan hat, sondern die die man nicht getan hat (habe ich zumindest gelesen). Für Bücher und Buchmessen gilt das allemal: Ich bereue nicht die Bücher, die ich gekauft habe, sondern all die Bücher, die ich nicht gekauft habe.

Und ein Gruppenfoto der auf der Messe anwesenden Mitglieder des Nornennetzes:

Am Abend geht es dann wieder zurück nach Hamburg.

Wir suchen eine Verbindung zum Bahnhof Südkreuz heraus und planen gut 30 Minuten Puffer ein.

Das war auch gut so, denke ich, als die S-Bahn Minuten lang stehen bleibt, wegen eines Polizeieinsatzes an der Haltestelle Hermannstraße. Die Bahn fährt weiter, ich denke alles gut, und dann bleibt sie genau in der Hermannstraße stehen. Der Zug endet hier, wegen des Polizeieinsatz, alles aussteigen, seht zu wie ihr weiter kommt.

Arrg. Wie kommen wir jetzt rechtzeitig zum Südkreuz, und damit zu unserer Bahn nach Hamburg?

Gar nicht so einfach.

Hier fährt die S-Bahn nicht weiter, nur die U-Bahn, die uns woanders zur S-Bahn bringt, und das klappt dann doch nicht mehr bis 19:37 Uhr.

Aber Berlin hat ja mehr als einen Bahnhof, unter anderem den Hauptbahnhof, und fahren nicht alle Züge in Berlin durch den Hauptbahnhof?

Ich schaue auf die-bahn.de danach, wann unser Zug im Hauptbahnhof ist, während meine Tochter die Verbindungen zu eben diesem checkt, während wir schon mal zur U-Bahn hasten. Wie gesagt, irgendwelche Hilfen oder Leute die uns den Weg weisen, sind offensichtlich nicht vorgesehen.

Tatsächlich fährt der Zug nach Hamburg um 20:02 durch den Hauptbahnhof, und um 19:48 Uhr können wir diesen erreichen. Immerhin sind wir mit unserem Ticket gebunden und können nicht irgendeinen Zug nehmen. Nochmal etwa 100 Euro für die Rückfahrt auszugeben fand ich nun keine so prickelnde Option.

Wir erreichen den Hauptbahnhof pünktlich um 19:48 und so groß ist er nicht, dass man nicht innerhalb von 14 Minuten von einem Ende des Bahnhofs zum anderen gelangt.

Es bleibt sogar die Zeit, den richtigen Wagon ausfindig zu machen – was hat mich die Durchsagen aufgeschreckt, die dann am Ende nur mitteilte, dass die Wagenreihung umgedreht wurde. Ist mir doch egal.

Im Zug fragte ich dann noch mal nach, was denn gewesen wäre, wenn wir diesen Zug aufgrund des Polizeieinsatzes verpasst hätten.

Ein Blick auf meine Ticket, dass Sparpreis +City ist und der freundliche junge Mann erklärt mir, dass wir dann auch den nächsten Zug mit dem Ticket hätten nehmen können. Den Polizeieinsatz hätte man ja nachweisen können.

Mit dem Wissen wäre ich schon ruhiger gewesen, trotzdem war es eine aufregende Fahrt.

Und eine tolle Buchmesse.

Ausbeute:

Und die Hydra der ungelesenen Bücher bekommt Futter.


Egal, ich liebe Bücher und ich werde sie schon noch alle lesen.

Bis zur nächsten Buchmesse.

Alle Bilder wurde mit freundlicher Genehmigung der Standbesitzer:innen gemacht.

Der Sonnencon 2020

Tja, nach dem Lockdown kam Arbeit, die dann einfach zwei Monate länger dauerte als geplant.

Das hat meine Kraft aufgefressen und es hat deutlich länger gebraucht, als gedacht, bis ich mich davon wieder erholt habe.

Darunter hat dann der Blog gelitten, was ich nun wieder in Ordnung bringen werde.

Weniger Arbeit, dafür erholt von einem ausgiebigen Urlaub mache ich da weiter, wo ich aufgehört habe: Beim Sonnencon 2020, der online stattfand.

Es begann damit, dass ich mich eigentlich zu spät angemeldet hatte. Ich war in der Woche komplett eingebunden und kam erst am Wochenende dazu mir die notwendige Technik zu holen um am Con teilzunehmen, womit ich die Anmeldefrist eigentlich verpasst hatte.

Das machte aber gar nichts, da, wie ich es von den Cons kenne, das Team vom Sonnencon einfach nett, offen und flexibel ist und ganz offensichtlich wirklich ihre Herzen dran hängen, für uns einen tollen Con zu organisieren.

Also war ich dann recht schnell im Con.

Mit Discord war der Con auch gut organisiert. Es gab Räume für die Runden und auch die Möglichkeit einfach mal Fragen zu stellen.

Als meine erste Runde wegen Mangel an Spieler:innen nicht stattfand, wurde dies von der Orga sofort bemerkt und ich in eine andere Runde gebracht, mit der ich ein tolles Abenteuer erlebte.

Auch online hatte der Con die übliche Blogstruktur: Zwei Blogs am Samstag und einen am Sonntag.

Die Zeit war allerdings etwas anders: Es begann erst am Mittag, was ich persönlich sehr angenehm fand, weil ich ausgesprochene Langschläferin bin.

Insgesamt war es ein schönes Erlebnis, wenn ich auch das Grillen vermisst habe, was es online nun mal nicht geben kann, und doch sehr hoffe die Leute nächstes Jahr persönlich wieder zu sehen.

Also, Sonnencon 2021: Ich werde dabei sein, und hoffentlich persönlich in Berlin.

Sonnencon 2020 – online

Nexus Online Con 2020

Der Plan war, dass ich heute über meine geplante Reise zum Sonnencon nach Berlin berichte. Nun ist Corona dazwischen gekommen. Sämtliche größere Veranstaltungen wurden in Berlin gecancelt und da fällt nun auch mein alljährlicher Lieblingscon drunter.

Zu den Cons des Nexus fahre ich schon seit mehreren Jahren. Ich weiß noch wie meine Tochter als Baby in der Burg beim Burgcon herumkrabbelte (das war bevor es den Sonnencon gab), und das Töchterchen ist mittlerweile 16 und geht auch schon mal ohne mich zum RPG-Con.

Beim Sonnencon sind wir beide (Tochter und ich) fast seit Beginn dabei, und seit dem auch treu. Ich habe dort meine erste Lesung gehalten, und werde auch dieses Jahr dabei sind.

Nach Berlin fahren ist nicht möglich, dafür kann man online teilnehmen:

Man braucht Discord, was ich noch nicht kenne – ich bin bisher im Pen and Paper unterwegs, werde mir aber eh Discord besorgen müssen, da auch meine sonstigen Runden notgedrungen online gehen. Mehr als Discord ist für die Teilnahme am Con nicht nötig.

Der Onlinecon kostet keine Eintrittspreise, die Zeiten passen genau zu meinem Lebensrythmus: Es geht Sanstag und Sonntag um 13:45 Uhr los.

Wie bei den bisherigen Cons gibt es drei Blöcke: Samstag Mittag, Samstag Abend und Sonntag Mittag. Die Runden stehen schon online. Bei meiner letzten Zählung waren es 15 Runden, die man sich auch ohne sich anzumelden schon mal ansehen kann. Mir gefällt diese Struktur. Man kann gut planen, und kann sicher drei Runden spielen, weil es zeitlich abgestimmt ist. Das fand ich schon bei den analog stattfindenen Nexus-Cons super.

Da ich noch kein Discord habe, bin ich auch noch nicht angemeldet, die Anmeldung ist aber schon möglich.

Es ist der erste Online-Con des Nexus, und ich bin sehr gespannt und freue mich drauf, zumindest online dabei zu sein – auch wenn ich das Grillen vermissen werde.

Da ich weiß, mit welchem Engagement und wie viel Liebe die bisherigen Sonnencons vorbereitet und durchgeführt wurden, bin ich mir sicher, dass es ein toller Con wird und ich viel Spaß haben werde.